Noviziatsausflug #1
(23. August
2011)
Auf der Suche nach dem
Paradies ...
Nicht
nur um der sommerlichen Hitze zu entkommen, sondern um die Spuren
des Paradieses in der Schönheit der Schöpfung Gottes zu suchen, hat
sich unser Noviziat auf dem Weg nach Muggendorf (NÖ) zu den
Myrafällen gemacht. Der Weg durch 26 Holzbrücken, dem Bach entlang,
begann mit einer kleinen Meditation, die unsere Magistra Sr.
Magdalena vorbereitet hat ("Auf der Suche nach dem Paradies").
Ca. 520 Meter lang Kaskadenbereich – wo der Myrabach die Felsen
überwindet - einfach staunenswert! Zwischen Rauschen und Plantschen,
Tröpfeln und dem Tosen des Wassers hörte man im Herzen, wie ein Echo
aus der Ferne, die Worte des Liedes: „Ströme der Heilung fließen von
Deinem Thron, o herrlicher Vater!“.
Selbst die lästigen Wespen haben es nicht geschafft, uns die Freude
und gute Laune wegzunehmen. In einem
ruhigen Waldstück beteten wir gemeinsam die Mittagshore, danach
stärkten wir uns mit einer Jause (selbstgemachte „Schnitzelburger“
und Gemüse) und besichtigten anschließend in Gutenstein den
Mariahilfberg, ein Wallfartsort, mit einem alten Servitenkloster. An
einem so heißen Tag durfte auch zum Abschluss des Tages das Eis
nicht fehlen! Gestärkt durch das schwesterliche Zusammensein und durch die
Eindrücke der Schönheit der Schöpfung Gottes kehrten wir nach Wien
zurück.
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Hier gibts einige Fotoimpressionen

Auf der Suche nach dem Paradies
...
Einjunger Mann beschloss eines Tages,
sich auf den Weg zu machen, um nach dem Paradies zu suchen. Er eilte
durch viele Länder und war verzweifelt, dass er nirgends auch nur
die kleinste Andeutung, nirgends den kleinsten Schimmer vom so
sehnsüchtig gesuchten Paradies sehen konnte.
Er wollte schon fast aufgeben, da
traf er einen Blinden. Diesen Blinden fragte er: "Weißt du, wo ich
das Paradies finden kann?" Der Blinde erwiderte: "Geh und suche
Farben. Halte nach ihnen Ausschau. FARBEN sind das Paradies!"
Der junge Mann wusste nicht viel
damit anzufangen. Es war ihm zu wenig, nur nach Farben zu suchen. Er
ging weiter und traf einen Tauben, welcher ihm erklärte, er könne
das Paradies nur dann finden, wenn er Töne und Melodien fände - und
diese MELODIEN seien das Paradies.
Der junge Mann ging weiter und traf
zu guter Letzt einen Stummen. Nachdem er auch diesen gefragt hatte,
wo er denn hingehen müsse, um das Paradies zu finden, schrieb der
Stumme auf Papier: "Singe und juble! WORTE und LIEDER sind das
Paradies!"
Der junge Mann ging weiter ...
(aus dem Buch "Der Weg des
Raben" von Burkhard Ellegast, Ecowin-Verlag, 2010)
... wie geht die Geschichte für DICH
weiter? ...