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Unsere
Aufgaben

► ORA
(bete)
Eucharistie und monastisches
Stundengebet sind Zentrum unseres klösterlichen Lebens.
Die Anbetung des Allerheiligsten Altarsakraments ist unser Hauptanliegen.

Anbetung
Chorgebet
"Siehe, das ist die Stunde der Stille und des Lobes
von Angesicht zu Angesicht mit Dir,
die Heiligung meines Lebens
in der Stille Deiner unsagbaren Ruhe."
(Tagore)
►
ET (und)
Jemand fragte einen Mönch: "Was ist das Wichtigste in ora et labora?"
Er
antwortete: "et!"
Das Maßhalten hält unsere Seele in der Balance.
Zu viel von etwas - egal wovon - verursacht ein Ungleichgewicht.
►
labora
(arbeite)
"...
mach die kleinen Sachen ruhig und vollkommen
hier ist die reine Schönheit des benediktinischen Lebens verborgen."
(T. Merton)
Kontemplation und Aktion ergänzen und befruchten einander.
Wer in der Kontemplation und im Gebet verweilt, kann nicht anders handeln,
wie die erfahrene Liebe Gottes zu den Menschen bringen. Diese Urberufung des
Menschen verwirklichen wir in der Arbeit mit behinderten Kindern. In jedem
Kind ist Christus verborgen, wenn wir ihnen dienen, dienen wir Christus.
(vgl. Mt 25,40-41).

Die Anbetung lehrt uns, täglich in jedem Menschen das Antlitz Gottes zu
erkennen.
Arbeitsbereiche gibt es im Kloster viele: neben der Kinderbetreuung in zwei
ordenseigenen Kinderheimen arbeiten unsere Schwestern in der Küche, im
Garten (auch Kräutergarten), im Büro, in der Sakristei, in der Schneiderei,
betreuen Gäste.

"Wenn du dich in einen versteckten
Meditationswinkel setzt und auf Gott schaust:
wenn du lange genug schaust, nimmt er dich mit in die Welt und zu den
Menschen."
(H. Arens)
" ... Jetzt müssen wir laufen und tun, was uns für die Ewigkeit nützt."
(RB
Prolog 44)
lectio divina (geistliche Lesung)
Die Lesung der Hl. Schrift ist tief verwurzelt in unserer benediktinischen
Tradition. Es ist mit persönlicher Anstrengung verbunden, Gottes Wort zu
hören und es in sich aufzunehmen. Dieses göttliche Wort erscheint als Herz des
monastischen Lebens.

"Zuerst sollst du mit ganzem Eifer Gottes Wort
lesen - mit Glauben und gutem Willen.
Klopfen und Suchen alleine genügen
nicht.
Damit du seinen göttlichen Willen verstehst, brauchst du vor allem
das Gebet".
(Origenes)
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